RHEiN-KiESEL

Materialien

SILBER

Der helle, warme Glanz silberner Schmuckstücke begeistert. Dieser Glanz muss regelmäßig durch Polieren erneuert werden, da er mit der Zeit durch das bekannte „dunkle Anlaufen der Oberfläche“ verloren geht.

Ich verwende deswegen ausschließlich das hochwertige anlaufresistente ARGENTIUM-SILBER.

Es enthält 935 von 1000 Teilen reines Silber und 65 Teile Germanium. Da es kein Kupfer enthält kann sich kein dunkles „Blausilber“ bilden. Diese Legierung ist doppelt so teuer wie die normale 925 Silber/Kuper Legierung. 

 

Warum oxidiert Silber?

Silber das getragen wird, kommt in Berührung mit anderen Elementen und kann mit diesen reagieren. Unter Oxidation verstehen wir meist, dass sich ein Stoff mit Sauerstoff verbindet. Allerdings kennt die Chemie auch andere Formen der Oxidation, beispielsweise die Verbindung mit Schwefel. Genau diese Reaktion kann in Silber, das auf der Haut aufliegt, ablaufen. Spuren von Schwefelwasserstoff, chemisch H2S, die in der Luft und im Hautschweiß vorhanden sein können, reagieren mit Silber zu „Schwefelsilber“, Silbersulfid.  Dieses besitzt einen bräunlich-schwarzen Farbton und lässt zuvor hell-glänzende Schmuckstück dunkel angelaufen erscheinen.



Gold in seiner reinsten Form - RHEiN-KiESEL veredelt mit 24 kt Gold

Gold gab es im Weltall schon vor der Entstehung der Erde vor über 4,5 Milliarden Jahen. Das edle Metall begleitet die Menschen seit dem Beginn der Kulturgeschichte.

Seit vielen Jahren fasziniert mich die Schmuckgestaltung mit reinem Gold. Es gibt nur wenige Goldschmiede, die auf die Verarbeitung mit diesem Edelmetall spezialisiert sind. Bei der Gestaltung der Schmuckstücke schmiede ich das weiche, reine Gold mit einem Hammer. Dabei wird es verdichtet, härter und widerstandfähiger. Das fertige Schmuckstück aus hochreinem Gold besticht durch seinen intensiv-strahlenden golden Farbton.



 

 

 

Die rötlichen, gelblichen oder grauen Kiesel mit körniger Struktur, bestehen aus Sandstein, das heißt aus Stein, der erst zu Sand zerrieben dann über lange Zeit durch hohen Druck wieder zu Stein wurde.

 

 

 


 

Die schwarzen Kiesel besitzen eine sehr kompakte Struktur, eine äußerst glatte Oberfläche und bestechen durch ihren matten Glanz. Für mich sind sie die „Diamanten“ und den Kieseln. Sie entstehen, wenn Ton versteinert.  Als Ton wird der „Sand“ bezeichnet, dessen Körner nur einen Tausendstel Millimeter Durchmesser besitzen.  

 


 

 

Manche Kiesel sind von weißen Bändern durchzogen, die aus Quarz bestehen.

Die Quarzadern markieren Risse im ursprünglichen Gestein, in die überhitzte mineralhaltige Flüssigkeiten eingedrungen sind und dort die weißen Quarzmineralien zurückgelassen haben.


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Rheingold

 

Vor 31 Millionen Jahren, als sich die Alpen endgültig auffalteten, entstanden Risse im Gestein. In diese gelangte überhitztes Mineralwassser, das sich aus der Tiefe der Erde bei hohen Temperaturen und mit viel Druck seinen Weg in Richtung Erdkruste bahnte. Auf dem Weg aus dem Erdinneren nahm dieses Mineralwasser-Gemisch, Fluid genannt, Gold aus der Tiefe mit nach oben.  Heißes Fluid schoss durch die Risse und reagierte dabei chemisch mit dem Gestein. Durch nachlassenden Druck und Abkühlung fielen schließlich Quarz und anderen Mineralien als feste Stoffe aus, füllen die Brüche im Gestein aus und umhüllen die mitgerissenen Goldteilchen aus dem Fluid. Durch diesen Prozesse gelangte das Gold in die Quarzadern. Bei der Verwitterung des Gesteins über Millionen von Jahren zerfielen Felsen zu Steinen, in deren Quarzadern das Gold eingeschlossen ist. Beim Aneinanderreiben der Kiesel im Fluss, werden diese kleine Goldflitter freigesetzt. Dieses so entstandene sehr reine „Flussgold“ (22kt) wird am Rhein als „Rheingold“ bezeichnet. Abhängig von der Strömung wird es an bestimmten Abschnitten des Flussufers abgelagert.

 

 

Mit der passenden Ausrüstung und unter fachkundiger Anleitung kann jeder selbst Gold aus dem Ufersand herauswaschen. 

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